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Volksanwaltschaft im Dialog mit dem Südtiroler Gesundheitsressort

Arbeitstreffen der Volksanwaltschaft mit dem Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit. Unter den erörterten Themen waren u. a. die Vergütung von Praktika für Medizinstudierende, die Wartezeiten für Facharztvisiten, Anfragen zu Hausärzten und Fragen zur Ticketbefreiung.

Kürzlich fand ein Arbeitstreffen von Volksanwaltschaft und Gesundheitsressort statt. (Foto: Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit)

Die Volksanwaltschaft hat kürzlich einen fachlichen Austausch mit dem Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit der Südtiroler Landesverwaltung organisiert. An dem Arbeitstreffen nahmen vonseiten des Ressorts Direktor Michael Mayr, der persönliche Referent von Landesrat Hubert Messner, Samuel Vieider, die Direktorin des Amtes für Personal, Bildung und Beiträge im Gesundheitswesen, Isabella Summa Pliger, und deren Mitarbeiterin Josefine Spitaler teil. Für Volksanwältin Meyer ist die Teilnahme all dieser Verantwortlichen an der Arbeitssitzung ein Signal dafür, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, mit denen sich die Volksanwaltschaft befasst, sehr ernst genommen werden. „Natürlich ist uns auch als Volksanwaltschaft bewusst, dass der Südtiroler Gesundheitsdienst und insbesondere der Südtiroler Sanitätsbetrieb mit seinen 11.000 Mitarbeitenden ein überaus komplexer Dienstleistungsbetrieb ist, der dem gesundheitlichen Bedarf von über 520.000 Bürger:innen gerecht zu werden hat. Im abgelaufenen Jahr betrafen – ähnlich wie im Jahr zuvor – am drittmeisten der bei der Volksanwaltschaft eingegangenen Beschwerden  den Bereich Gesundheit. Somit ist uns der kontinuierliche Austausch zu Gesundheitsthemenüberaus wichtig“, unterstreicht Volksanwältin Veronika Meyer.

Ein Schwerpunktthema des Treffens bildeten die mit Beschluss der Landesregierung 2025 erlassenen Richtlinien zur Gewährung von Vergütungen für Praktika zugunsten von Studierenden und Akademiker:innen in Medizin. Konkret ging es der Volksanwaltschaft beim Treffen mit dem Gesundheitsressort darum, gemeinsam Maßnahmen zur Sicherung und zukünftigen Stärkung dieser für die Auszubildenden wichtigen Möglichkeit anzudenken. „Praktika bilden insbesondere im medizinisch-pflegerischen Bereich eine wertvolle Brücke zwischen Ausbildung und Berufspraxis. Sie ermöglichen den angehenden Fachkräften wichtige praktische Erfahrungen und tragen gleichzeitig dazu bei, Südtirol für junge Ärzt:innen sowie qualifiziertes Gesundheitspersonal als Ausbildungs- und Arbeitsstandort noch attraktiver zu machen“, meint Volksanwältin  Meyer. Vorrangig gelte es nun, die Kapazitäten an Praktikumsplätzen im Südtiroler Gesundheitswesen gezielt zu erheben und die Möglichkeiten zur noch besseren Abwicklung des Verfahrens der Zuweisung von Praktika zu prüfen. Weitere Themen des Treffens waren der Abbau der Wartezeiten für Facharztvisiten sowie Bürgeranfragen zum Bereich hausärztliche Versorgung und Ticketbefreiung.

Das Ressort für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit steht im laufenden Austausch mit den Verantwortlichen in der Landesabteilung Gesundheit und im Südtiroler Sanitätsbetrieb und arbeitet kontinuierlich an Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und der Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger. Sowohl die Volksanwaltschaft als auch das Ressort für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit bewerteten das Arbeitstreffen als positiv und bekräftigten ihr gemeinsames Bestreben, auch in Zukunft zum Wohle der Bürger:innen  eng zusammenarbeiten zu wollen. 

VA

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