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Volksanwältin trifft Amtskollegin der Färöerinseln
Im Rahmen eines privaten Wanderurlaubs auf den Färöerinseln hat Volksanwältin Veronika Meyer ihrer Amtskollegin Løgtingsins umboðsmaður Hanna Vang einen Besuch abgestattet.
„Seit meinem ERASMUS-Jahr an der Universität Kopenhagen haben mich die Färöerinseln und ihre Geschichte und weitreichende Autonomie fasziniert. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass ich im Rahmen einer Wanderwoche nicht nur die Gelegenheit hatte, ihre einzigartigen Landschaften zu erkunden, sondern auch meine Amtskollegin Løgtingsins umboðsmaður Hanna Vang zu treffen“, berichtet Volksanwältin Veronika Meyer.
Bei dem gemeinsamen Austausch konnte sich die Volksanwältin mit der Arbeitsweise auf den Färöerinseln in Bezug auf Zuständigkeiten, Fallbearbeitung und Öffentlichkeitsarbeit vertraut machen. Weitere Themen des Treffens waren Aktenzugang, Bürgerpartizipation und Transparenz, neue Herausforderungen wie künstliche Intelligenz sowie die Zusammenarbeit im Rahmen des Europäischen Netzwerkes der Ombudsstellen (ENO). Zudem konnte sich die Volksanwältin auch von der herzlichen Gastfreundschaft der Färöer überzeugen.
„Insbesondere in Regionen mit Sonderstatut erfordert der Schutz der Rechte der Bürgerinnen und Bürger einen besonders hohen Grad an Aufmerksamkeit, Sensibilität, aber auch eigene, angemessene Instrumente zur Bewältigung der Probleme. Daher ist es für die Südtiroler Volksanwaltschaft stets inspirierend und wertvoll, sich mit ähnlichen Einrichtungen auszutauschen“, so Volksanwältin Meyer.
Die Färöerinseln, zu Deutsch Schafsinseln, mit ihren 56.000 Einwohnern, verteilt auf über 17.000 Einzelhaushalte, sind eine autonome Inselgruppe im Nordatlantik, zwischen Schottland, Norwegen und Island gelegen, die zum Königreich Dänemark gehört. Von den insgesamt 18 Inseln sind 17 dauerhaft bewohnt. Bereits seit 1948 haben die Färinger oder Färöer eine eigene, weitreichende Autonomie.
VA

